Das Gebäude: Bühel 740

Zielsetzung bei der Planung für das neue Bürogebäude war, ein nachhaltiges, baubiologisch optimiertes Gebäude in Passivhausstandard zu errichten. Dafür schien uns der in Vorarlberg bis dahin unübliche Strohballenbau besonders gut geeignet. Das Interesse der Besucher war während der verschiedenen Bauphasen bis zur Fertigstellung dementsprechend groß. Seither sind in Vorarlberg einige Strohballenbauten entstanden. Die Haustechnik besteht im Wesentlichen aus einer fassadenintegrierten Kollektorfläche, der Bodenplatte als Speicher und einer Komfortlüftung. Damit liefert das Gebäude pro Jahr ca. 2300 kWh mehr Energie, als für Wärme und Strom verbraucht wird. Neben den hervorragenden Energiedaten, können wir uns auch über optimale Arbeitsräume freuen.

Die Freude an der täglichen Arbeit hängt wesentlich mit dem Arbeitsplatz zusammen, an dem wir einen großen Teil unseres Lebens verbringen. Ziel war daher die Errichtung von Arbeitsräumen, die an die Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer angepaßt sind und deren Kreativität unterstützen. So entstand ein Niedrigenergiehaus in Strohballenbauweise unter besonderer Berücksichtigung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten. Das Projekt wurde mit dem „Mitwelt- und Solarpreis 2007“ des Landes Vorarlberg ausgezeichnet.